Lockere Gespräche, gut besucht, besonderes Interesse galt der Frage nach gerechter Rente und fairem Lohn für faire Arbeit. Der örtliche Landtagsabgeordnete Peter Eichstädt kritisierte Schlupflöcher, die unfaire Arbeitgeber immer wieder zur Umgehung des Mindestlohns finden und nannte beispielhaft die Anrechnung von fiktivem Trinkgeld bei Friseuren auf den Mindestlohn. "Fragen Sie mal nach, wenn Sie auf dem Stuhl sitzen", riet er den Gästen.

Bei der Rente sprach er sich dafür aus, dass endlich alle gemeinsam, also auch Beamte und Freiberufler, in ein gemeinsames Rentensystem einzahlen. Daneben muss es, statt das Renteneintrittsalter immer weiter hinauszuschieben, flexible Möglichkeiten des Übergangs in den Ruhestand geben, die jeder Arbeitnehmer in bestimmten Grenzen mit seinem Arbeitgeber vereinbaren kann. "Nicht jeder kann bis 67 arbeiten", erinnerte Eichstädt. Eine auskömmliche Rente für alle muss dabei gewährleistet sein. Der Abend klang aus mit anregenden Gesprächen bei guter Musik von Gitarrist und Sänger Lukas Kowalski.

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