Jusos, SPD-Bundestagsabgeordnete und DGB-Nord sprechen über den gesetzlichen Mindestlohn

Im Rahmen eines politischen Frühstücks, das die Jusos gemeinsam mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Nina Scheer organisiert hatten und zu dem unter anderem auch DGB-Nord-Vorsitzender Uwe Polkaehn eingeladen war, kamen etwa 25 Interessierte zusammen, um über den Mindestlohn zu sprechen. Im Vorfeld der Gesprächsrunde überreichte Andreas Flindt (Kreisvorsitzender des DGB) Dr. Nina Scheer eine Unterschriftenliste, die der DGB im vergangenen Jahr für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns gesammelt hatte.

Nach den einleitenden Statements der Gastgeber Immo Braune (Kreisvorsitzender der Jusos), Dr. Nina Scheer (Bundestagsabgeordnete) und dem eingeladenen DGB-Nord-Vorsitzenden Uwe Polkaehn sprachen die Anwesenden über den Entwurf von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD). Schnell wurde klar, dass die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns den Bundesgesetzgeber vor eine Reihe von Folgeherausforderungen stellt. „Es ist wichtig, dass wir über die Ausnahmen und Herausforderungen, die mit einem solchen Vorhaben verbunden sind, sprechen. Es geht darum, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie komplex das Vorhaben ist. Umso wichtiger ist das mit dem Gesetzesentwurf verbundene Bekenntnis zum zu erreichenden Ziel. Jeder, der in Vollzeit beschäftigt ist, sollte von seinem Gehalt auch leben können“, so Fabian Harbrecht, Pressesprecher der Jusos und Kreistagsabgeordneter. „Bei den Ausnahmen für Jugendliche und Langzeitarbeitslose haben Jusos und DGB die gleiche Position: Würde kennt keine Ausnahmen!. Auch unsere Bundestagsabgeordnete empfindet die Ausnahmen als einen Kompromiss mit dem Koalitionspartner, den sie eingegangen ist, um das Gesamtvorhaben nicht zu gefährden. Wir wollten mit ihr über ihre Beweggründe sprechen und ihr unser Anliegen mit auf den Weg geben, dass das Fernziel ein Mindestlohn ohne Ausnahmen sein muss“, ergänzt Immo Braune, Kreisvorsitzender der Jusos.  Die Jusos wollen mit dem DGB auch weiterhin in gutem Kontakt bleiben. Die Gelegenheit am 1.Mai gemeinsam in Schwarzenbek Flagge zu zeigen, werden die Jusos nutzen und freuen sich auf ein rotes Fahnenmeer auf dem Ritter-Wulff-Platz. Zudem beschäftigen sich die Jusos im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung mit der diskriminierenden Lohnungleichbehandlung zwischen Mann und Frau.


Dr. Nina Scheer ist Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete

Ihr Schwerpunkt ist die Energiepolitik. Nina Scheer ist vielseitig: Juristin, Politikwissenschaftlerin und Musikerin. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Fabian Harbrecht ist Kreistagsabgeordneter

Der Juso studiert Jura. In seiner Freizeit verausgabt er sich bevorzugt beim Volleyball. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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