Gute Bildung

Gute Bildung ist das Fundament für Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit.

Unter dem Motto „kein Kind zurücklassen“ verstehen wir, dass vom Kindergarten bis zum Eintritt in das Berufsleben jeder Mensch die erforderliche Unterstützung und Förderung erhält, die er individuell für die Entwicklung seiner Fähigkeiten und Möglichkeiten benötigt.

  • Gute Bildung von Anfang an

    Gute Bildung von Anfang an

  • Arbeitsgemeinschaft für Bildung

    Arbeitsgemeinschaft für Bildung

  • Bildungsexpertin: Gitta Neemann-Güntner

    Bildungsexpertin: Gitta Neemann-Güntner

  • Unser Bildungsexperte: Martin Habersaat

    Unser Bildungsexperte: Martin Habersaat

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Zur Umsetzung des Erziehungs- und Bildungsauftrages der Schule ist Schulsozialarbeit an allen Schulformen erforderlich und wird künftig noch mehr nachgefragt werden. Sie muss in den Schulen als Regelleistung verankert und die Finanzierung gesichert werden.

Bei ihrem Treffen am 3. April in Büchen hat die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) einen neuen Kreisvorstand gewählt. Zum neuen Kreisvorsitzenden ist David Welsch aus Nusse gewählt worden. Der Lehramtsstudent übernahm den Posten von Gitta Neemann-Güntner aus Büchen, die dem Vorstand weiterhin als stellvertretende Kreisvorsitzende angehört. Ebenfalls zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde Thomas Waskow aus Breitenfelde.

Neue Rechtsprechung trifft auch den Kreis Herzogtum Lauenburg

Selten hat ein Urteil des Schleswig-Holsteinischen Landessozialgerichtes für so viel Wirbel gesorgt. Am 17. Februar 2014 wurde entschieden, dass ein behindertes Kind keinen Anspruch auf Schulbegleitung zu Lasten der Sozialhilfe habe, soweit der Hilfebedarf im Kernbereich der schulischen Arbeit bestehe. Diese liege im Verantwortungsbereich der Schule.

Zur Reform der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung in Schleswig-Holstein sagt Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

Spät, aber nicht zu spät wird die Ausbildung der künftigen Lehrerinnen und Lehrer an die seit 2007 neu geordnete Schullandschaft und die veränderte Lebenswirklichkeit von Schülerinnen und Schülern in Schleswig-Holstein angepasst. Die lehrerbildenden Hochschulen und das Bildungsministerium haben sich auf ein Modell verständigt, das bei den künftigen Lehrkräften an Grundschulen, an den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen und an den Berufsschulen optimale fachliche Qualifikationen mit den nötigen pädagogischen Kompetenzen verbindet. Der praktische Anteil der Ausbildung wird erhöht, Inklusion und Binnendifferenzierung nehmen einen großen Raum ein.

Zur Entscheidung des Schleswiger Sozialgerichts, wonach Inklusion allein Aufgabe der Schule sei, sagt Martin Habersaat, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

Die Aufgaben unserer Schulen und der Alltag an unseren Schulen verändern sich durch den Auftrag der Inklusion. Das ist kein neuer Umstand. Neu scheint zu sein, dass die Sozialhilfeträger weniger als bisher zum Gelingen der Inklusion beitragen könnten. Die Kommunen werden sich ihrer Verantwortung aber sicher nicht entziehen. Außerdem sehe ich den Bund in der Pflicht. Die Einhaltung von Menschenrechten kann keine reine Ländersache sein.

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