Noch immer beträgt die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern 21 %. Soviel verdienen Frauen im Durchschnitt weniger als Männer. Der Equal Pay Day jedes Jahr macht diesen Unterschied deutlich. Das heißt konkret: Bis zum 19. März arbeiten Frauen quasi umsonst, während die Männer schon seit dem 1. Januar entlohnt werden.

Die Lohnunterschiede sind nach wie vor vorhanden, vor allem bei Pflegekräften, Erzieherinnen und Verkäuferinnen. „Wir wollen, dass sich das ändert“, so Birgit Wille, Kreisvorsitzende der SPD und Annemarie Argubi-Siewers, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF). „Dies können wir jedoch nur durch Transparenz, d.h. Offenlegung der Lohn- und Gehaltsstruktur. Frauen können den ihnen zustehenden Lohn nur dann einfordern, wenn sie von der Ungleichheit in der Bezahlung wissen“, argumentieren Birgit Wille und Annemarie Argubi-Siewers. Die Sozialdemokraten im Kreis unterstützen deshalb den Vorstoß von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, allen Beschäftigten per Gesetz das Recht einzuräumen, das Durchschnittgehalt ihrer Kollegen mit vergleichbarer Tätigkeit abzufragen. Nur so kann der Diskriminierung entgegen gewirkt werden und Frauen den gleichen Lohn für gleiche Arbeit einfordern.

Birgit Wille ist SPD-Kreisvorsitzende

Die Dipl.-Betriebswirtin wohnt in Groß Grönau und befasst sich schwerpunktmäßig mit Sozial-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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