Integration & Inklusion

„Nicht behindert zu sein ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann.“  Dieses Zitat des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker hängt im Eingangsbereich des Wohnzentrums Hansa. Seit 1999 gibt es das Zuhause für 48 geistig- und körperbehinderte Menschen in Wentorf. Im Rahmen einer Tour durch den Wahlkreis statteten jetzt der örtliche Landtagsabgeordnete Martin Habersaat, der SPD-Fraktionsvorsitzende Ralf Stegner und Vertreter der SPD Wentorf der Einrichtung, ihren Bewohnerinnen und Bewohnern sowie der Leiterin Birgit Poburski einen Besuch ab.

Dreimal jährlich lädt die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer zu Berlinfahrten, organisiert vom Bundespresseamt, in die Bundeshauptstadt ein. Die Dreitagesfahrten sind bei Nina Scheer bestimmten Themen gewidmet, aktuell der Teilhabe von Menschen mit Behinderung.

Unter diesem Motto lud die SPD Kreistagsfraktion gemeinsam mit dem Info-Netzwerk der Leistungserbringer des Kreises zu einer Diskussion über die Novellierung des Bundesteilhabegesetzes in die Schwarzenbeker Werkstätten des Lebenshilfewerks ein.

Derzeit erreichen Deutschland und Europa große Flüchtlingsströme aus den Krisenregionen dieser Welt. Alle Ebenen unternehmen derzeit große Anstrengungen, um die Aufnahme der Geflüchteten zu bewerkstelligen. Eine Gruppe von Studenten und Doktoranden hat darum in Zusammenarbeit mit Flüchtlingen und ProAsyl einen "Refugee Guide" in mehreren Sprachen erstellt, der Flüchtlingen eine Orientierung in den ersten Wochen des Aufenthaltes in Deutschland bieten soll.

"Den Vorstoß des CDU-Kreisvorsitzenden Klaus Schlie mit seiner Forderung nach einem Einwanderungsgesetz kann man nur begrüßen. Nur so wird man den angesichts des demographischen Wandels erforderlichen Zuzug nach Deutschland in geordnete Bahnen lenken können. Bleibt zu hoffen, dass sich die Forderung Schlies sich innerhalb der CDU schnell durchsetzen wird, auch wenn der CDU-Bundesinnenminister und vor allem auch die Rechtspopulisten der CSU in Bayern bislang strikt dagegen sind". So kommentiert der Pressesprecher des SPD-Kreisverbandes Gunar Schlage den Vorschlag des Landtagspräsidenten.

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