Zu dem Brandanschlag vom 9. Februar auf eine für Flüchtlinge vorbereitete Unterkunft in Escheburg erklärt die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Nina Scheer:

„Menschen, die auf Flüchtlingsunterkünfte Brandanschläge verüben, verweigern sich unserer Wertegemeinschaft und haben ihrerseits ein Integrationsproblem. Der Anschlag ist niederträchtig.“

Mit Blick auf mögliche vorbeugende Maßnahmen schlägt Scheer eine bessere Willkommens-Kommunikation am Ort der unterzubringenden Flüchtlinge vor. „Ein deutliches und öffentliches Willkommen-Erklären vor Ort und in der Umgebung von Unterkünften im Vorfeld der Ankunft von Flüchtlingen könnte möglicherweise aufkeimender Gewalt gegen Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünften entgegenwirken“, so Scheer. Es dürfe nicht sein, dass Gewalt an die Stelle von Kommunikation trete und hiermit einer Gesellschaft der Gewalt-Stempel aufgedrückt werde.

Dr. Nina Scheer ist Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete

Ihr Schwerpunkt ist die Energiepolitik. Nina Scheer ist vielseitig: Juristin, Politikwissenschaftlerin und Musikerin. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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