Zu dem Angriff auf die Flüchtlingsunterkunft in Escheburg erklären der Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, Tobias von Pein, und der örtliche Abgeordnete Olaf Schulze:

Jedwede Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte verurteilen wir auf das Schärfste! Auch wenn dabei in Escheburg kein Mensch zu Schaden gekommen ist, zeigt die Tat doch, welche Schattenseiten es in unserer Gesellschaft gibt. Wir werden es nicht zulassen, dass von Hass gesteuerte Täter die Unterbringung von Flüchtlingen verhindern. Schleswig-Holstein ist ein weltoffenes Land und hat eine lange Tradition in der Aufnahme von Flüchtlingen.

Die große Mehrheit der Bevölkerung hält es für richtig, Flüchtlinge aufzunehmen. Das zeigt sich auch an den vielen Initiativen in Kommunen, wo Menschen sich aktiv und ehrenamtlich für Flüchtlinge engagieren. Die vertriebenen, oft traumatisierten Frauen, Männer und Kinder brauchen unsere Unterstützung, Hilfe und Solidarität.

Wir erwarten, dass nun in alle Richtungen ermittelt wird. Dass der Angriff rassistisch motiviert war, ist zu diesem Zeitpunkt nicht auszuschließen. Deshalb ist es richtig, dass der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen hat.

Wir wünschen uns, dass in allen Kommunen, die Flüchtlinge aufnehmen, seitens der Verantwortlichen rechtzeitig für eine Willkommenskultur für die Flüchtlinge geworben wird. In Schleswig-Holstein darf kein Platz für Ausgrenzung, Intoleranz, Rassismus oder gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sein.

Olaf Schulze ist Landtagsabgeordneter

Als Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtages befasst er sich vor allem mit Wirtschafts- und Energiethemen. Der gelernte Gas- und Wasserinstallateur wohnt in Geesthacht. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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