Zum Kauf eines Grundstücks in Groß Weeden, für das das Land die Errichtung einer Erstaufnahmeeinrichtung vorgesehen hatte, durch das Amt Berkenthin erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Eichstädt:

Bei aller berechtigten Kritik an suboptimaler Kommunikation: Wem hat das Amt nun eigentlich tatsächlich gezeigt, „was eine Harke ist“ – dem Innenministerium oder den Flüchtlingen, die eine winterfeste Unterkunft brauchen?

Das Ganze wirkt auf mich wie ein außer Kontrolle geratenes Sandkastenspiel. Dass die Opposition im Landtag dazu heimliche Freude äußert, lässt auch eher vermuten, dass sie immer noch nicht verstanden hat, vor welch großer Aufgabe wir stehen.

Beklemmend wäre es, wenn der Millionen-Coup des Amtes Berkenthin in Wahrheit der Abwehr der geplanten Landeseinrichtung dienen sollte. Die Aufnahme der zu uns kommenden Männer, Frauen und Kinder kann nur in Zusammenarbeit von Land und Kommunen gelingen. Ich hoffe deshalb, dass beide Seiten sich verantwortungsbewusst verhalten.

Möglicherweise hätten am Ende tatsächlich sachliche Argumente gegen den Standort Groß Weeden gesprochen. Das hätte aber im Austausch zwischen Amt und Land geklärt werden müssen. Und in diesem Fall wäre das Grundstück wohl deutlich im Wert gefallen. Clever gepokert, Herr S.!

Peter Eichstädt ist Landtagsabgeordneter

Der Dipl.-Sozialpädagoge aus Groß Grönau möchte mehr Oberstufen im Kreisgebiet, um die Bildungschancen junger Menschen zu verbessern. Er ist bereits seit 14 Jahren Abgeordneter. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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