Der ÖPNV ist ein wesentlicher Teil der Infrastruktur, die dazu beitragen soll, dass die Bürger unseres Landes weitgehend gleiche Teilhabemöglichkeiten durch Mobilität haben.

In diesem Fall, dass Schulen, Arbeitsstätten und sonstige Einrichtungen des öffentlichen Lebens gut erreichbar sein müssen.

Das ist jedoch in unserem Kreis nicht gewährleistet. Viele Dörfer sind ins Verkehrsnetz schlecht eingebunden und an Wochenenden oder Feiertagen völlig vom ÖPNV abgeschnitten.

Die SPD setzt sich seit Jahren trotz knapper finanzieller Mittel für eine ausreichende Versorgung im öffentlichen Nahverkehr ein. Das ist uns vor allem auch aus sozialen Gründen ein starkes Anliegen, denn die hohen Anschaffungskosten für ein Fahrzeug und die ständig steigenden Benzinpreise stellen viele Bürger vor große finanzielle Probleme.

Um die Menschen in unserem Kreis auch aus ökologischen Gründen zum Umsteigen auf den ÖPNV zu veranlassen, bedarf es eines Angebots, das eine attraktive Alternative zum Fahrzeug bietet.

Dazu gehören neben einer ausreichenden Ausstattung mit Haltepunkten vor allem ein verlässliches und ausreichendes Busliniennetz mit Fahrpreisen, die auch Bürger mit geringem Einkommen nicht überfordern.

Leider wird im Moment unter dem Zwang, bei den öffentlichen Haushalten Einsparungen vorzunehmen, das Verbindungsnetz weiter ausgedünnt.

Die SPD erinnert daran, dass schon 1999 die Ökosteuer eingeführt wurde u.a. mit der Absicht, den ÖPNV zu stärken.

Wir werden uns dafür einsetzen, dass das Land seine finanziellen Mittel zur Förderung des ÖPNV ausweitet, um so auch Bundesmittel abrufen zu können. Zudem muss gewährleistet werden, dass im Land eine sachgerechte Verteilung der Mittel erfolgt, damit auch in Randgebieten der Ausbau eines verlässlichen Busliniennetzes erfolgen kann. Es kann dabei auch hilfreich sein, länderübergreifende Verkehrsverbünde auszubauen.

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