Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer besuchte zusammen mit dem SPD-Landesvorsitzenden und Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Dr. Ralf Stegner am Dienstag, den 25. Juli das Künstlerhaus in Lauenburg.

Marita Landgraf, Ralf Stegner, Heide Harris, Nina Scheer, Martin Scharnweber, Renate Peters

Begleitet von Heide Harris, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Kreis Herzogtum Lauenburg, Renate Peters, Vorsitzende der SPD Lauenburg und dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion in Lauenburg Martin Scharnweber standen Fragen der Finanzierung und der öffentlichen Wahrnehmung des Künstlerhauses im Mittelpunkt des Austauschs mit der künstlerischen Leiterin Marita Landgraf und Stipendiatin Anja Gerecke. Anhand der von Seiten des Künstlerhauses zu leistenden Aktivitäten wurde auch über entsprechende Personalbedarfe und Wege für deren Finanzierung gesprochen. Viele Projektideen könnten mangels Personalkapazität nicht verfolgt werden, schilderte Marita Landgraf.

Nina Scheer: „Kultur, die eine Gesellschaft pflegen und erhalten möchte, darf nicht allein dem Markt überlassen werden, sondern bedarf auch öffentlicher Gelder. Andernfalls kann sie in dieser Breite nicht erhalten werden und es entsteht eine zu große Abhängigkeit von privaten Förderern sowie deren Priorisierung. Zudem geht Kultur verloren, wenn sie auf Interpreten, etwa in Orchestern bzw. Opernhäusern und damit auf kontinuierliche Finanzierungsquellen angewiesen ist“. Nina Scheer regte dabei an, Kultur der Metropolregion noch stärker sichtbar zu machen, etwa über eine Kulturmesse.

Ralf Stegner erläuterte Hürden für institutionelle Förderungen, konstatierte dabei aber gleichwohl, dass der Erhalt von Kultur ohne solche nicht zu leisten sei. Den in Lauenburg verfolgten breiten Ansatz gleich mehrerer Kunstbereiche erachte er mit Blick auf Schleswig-Holstein als eine Besonderheit, die es hervorzuheben gelte.

Das Künstlerhaus ist eine vom Land Schleswig-Holstein geförderte internationale Stipendiatenstätte. Zurzeit gehen vier Stipendiatinnen und Stipendiaten ihrer Arbeit für ein knappes halbes Jahr (5,5 Monate) in Lauenburg nach.

Ralf Stegner besuchte Nina Scheer im Rahmen seiner Sommertour durch Schleswig-Holstein. Zuvor besuchten sie das STADT-SPIEL-Museum in Mölln sowie die Wassermühle in Trittau. Der Tag endete mit einem friedenspolitischen Gespräch im Lauenburger Schloss.

Dr. Nina Scheer ist Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete

Ihr Schwerpunkt ist die Energiepolitik. Nina Scheer ist vielseitig: Juristin, Politikwissenschaftlerin und Musikerin. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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