Am 1. September berät der Bundestag in einer Sondersitzung über einen fundamentalen Wandel in der deutschen Außenpolitik. Beraten wird über die Lieferung von Waffen und Munition an Kurden im Nordirak.

Die Bundesregierung hat sich für eine Waffenlieferung ausgesprochen. „Die in den letzten Monaten vielfach propagierte Verantwortung darf nicht so aussehen, dass Waffen in Spannungs- und Krisengebiete exportiert werden“, ist sich Calvin Fromm, der stellvertretende Juso-Kreisvorsitzende, sicher. Deshalb unterstützen die Jusos Herzogtum Lauenburg Ralf Stegner in seiner Kritik an der Entscheidung der Bundesregierung.

Gleichzeitig gedenken die Jusos Herzogtum Lauenburg auch des Beginns des Zweiten Weltkrieges mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939. Der Juso-Kreisvorsitzende Immo Braune betont, dass dies zum Anlass genommen werden müsse, um über Deutschlands Rolle in der internationalen und europäischen Gemeinschaft zu diskutieren: “Die Lehren aus der deutschen Geschichte prägen unser Verständnis von Deutschland als eine friedfertige und partnerschaftliche Nation. Auf der anderen Seite scheint weitestgehend Uneinigkeit zu herrschen, welche Verantwortung Deutschland angesichts der gegenwärtigen außenpolitischen Geschehnisse zu übernehmen hat.“

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