Zur Entscheidung der Bundesnetzagentur über den Ausbau der Stromleitungen in Ostholstein erklärt der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Olaf Schulze:

Das „grüne Licht“ der Bundesnetzagentur für Ostholstein wirft für uns noch einige Fragen auf. Wir wollen die dringend notwendige Energiewende erfolgreich umsetzen. Wo Windstrom erzeugt wird, muss es selbstverständlich auch die Möglichkeit geben, ihn – ggfs. mit Hilfe von Speichern – vor Ort zu verwenden, aber auch abzutransportieren.

Wir müssen aber klären, ob das nur über eine 380 KV-Leitung geschehen kann oder ob es nicht auch über die bestehenden Trassen geht. Der Grundsatz beim Leitungsbau sollte sein: So viel nötig, so wenig wie möglich. Sollte sich zweifelsfrei herausstellen, dass nur eine 380 KV-Leitung in Frage kommt, ist ein zügiger und intensiver Austausch mit allen Beteiligten vor Ort unabdingbar.

Olaf Schulze ist Landtagsabgeordneter

Als Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtages befasst er sich vor allem mit Wirtschafts- und Energiethemen. Der gelernte Gas- und Wasserinstallateur wohnt in Geesthacht. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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