Zu den Beschlüssen der Bundesregierung zum Fracking erklärt der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Olaf Schulze:

Die Einigung innerhalb der Bundesregierung hinkt der Wirklichkeit hinterher. Der Bundesrat hat längst weitergehende Beschlüsse gefasst. Das ist die Grundlage, mit der sich die Bundesregierung befassen sollte.

Wir unterstützen die Forderung der Landesregierung nach einem bundesweiten Verbot der Fracking-Technologie. Die Einführung einer verbindlichen Umweltverträglichkeitsprüfung kann nur der erste Schritt sein. Leider hat die Bundesregierung wieder nicht den Willen, konsequent in die richtige Richtung zu gehen. Die Bundesregierung versucht mit ihrer Initiative nur eine alte Technologie am Leben zu erhalten, mit der der letzte Tropfen an fossilen Energieträgern aus dem Boden herausgequetscht werden soll – mit unvorhersehbaren Folgen für Mensch und Umwelt. Die Sicherheit des Grundwassers muss Vorrang haben vor der Erkundung des Erdreiches. Wir sollten uns lieber mit voller Kraft für den Ausbau der zukunftsgewandten erneuerbaren Energien einsetzen.

Olaf Schulze ist Landtagsabgeordneter

Als Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtages befasst er sich vor allem mit Wirtschafts- und Energiethemen. Der gelernte Gas- und Wasserinstallateur wohnt in Geesthacht. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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