Als Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Energie und Ansprechpartnerin für Erneuerbare Energien und Umweltwirtschaft der SPD-Bundestagsfraktion sprach sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer am 13. März 2014 anlässlich des Antrags von Bündnis 90/Die Grünen "Die Energiewende europäisch verankern"  im Plenum des Deutschen Bundestages dafür aus, „ein besseres Augenmerk auf die Aufteilung der Verantwortlichkeiten der verschiedenen Ebenen - zum einen der Europäischen, zum anderen der Mitgliedstaatlichen – zu werfen und den mit der Energiewende veranlassten Systemwandel vorzunehmen“.

„Um ein effektives Ineinandergreifen zwischen Europäischer Union und nationaler Ebene für die Energiewende zu gewährleisten hat es sich bewährt, auf der europäischen Ebene die gemeinsame Richtung für die Energie- und Klimapolitik vorzugeben, aber die jeweilige Ausgestaltung den Mitgliedsstaaten zu überlassen – sowohl mit Blick auf die sektorale Aufteilung als auch auf die Wahl der Mittel“, so Scheer.

In Bezugnahme auf den Binnenmarkt erläutert Scheer: "Die Kosten für den Umbau des Stromsystems im Sinne der Energiewende können in einem EU-Energie-Binnenmarkt durch eine stärkere Vernetzung der Energie-/Strommärkte und durch einen stärkeren Austausch mit den Nachbarstaaten gesenkt werden. Die hieraus entstehenden Ausgleichseffekte – sowohl bei der Prognose als auch bei der Bereitstellung von Ergänzungskraftwerken – sind aber kein Argument für zentrale Versorgungsszenarien, sondern funktionieren nur bei einer dezentralen Strom- und Energieversorgung.“

Zur vollständigen Rede

http://www.nina-scheer.de/aktuell/170-rede-im-bundestag-nina-scheer-zur-europaeischen-verankerung-der-energiewende.html

Dr. Nina Scheer ist Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete

Ihr Schwerpunkt ist die Energiepolitik. Nina Scheer ist vielseitig: Juristin, Politikwissenschaftlerin und Musikerin. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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