Zum Abschluss des Raumordnungsverfahrens für den Ausbau der Schienenanbindung der festen Fehmarnbeltquerung erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Olaf Schulze:

Das heute vorgestellte Ergebnis des Raumordnungsverfahrens ist die nach mehreren Kriterien verträglichste Lösung für die Schienenanbindung der festen Fehmarnbeltquerung. Deshalb unterstützen wir diese Lösung.

Für die Trassenführung der Bahnlinie wurden in erster Linie Probleme der Lärmbelästigung, des Natur- und Artenschutzes sowie der Raumverträglichkeit berücksichtigt. Zahlreiche Anregungen aus den betroffenen Gemeinden sind in das Ergebnis eingeflossen. Im Ergebnis werden die Verkehre am Verlauf der Autobahn A1 gebündelt. Dadurch wird der durch zusätzliche Güterzüge verursachte Lärm aus den Bäderorten herausgehalten und die touristische Attraktivität der Orte bleibt erhalten.

Dass aus bahnrechtlichen Gründen – um künftig Durchfahrten von Güterzügen auszuschließen – die bestehende Trasse durch die Bäderorte stillgelegt werden muss, ist die bittere Pille, die wir schlucken müssen, um ein insgesamt gutes und den Anforderungen entsprechendes Ergebnis zu erzielen. Wir werden mit den Bäderorten gemeinsam nach Möglichkeiten der Anbindung an die neuen Haltepunkte suchen; das kann z. B. ein intelligent getaktetes Bussystem sein. Wir sind überzeugt, dass die touristische Attraktivität der Bäderorte in der Lübecker Bucht erhalten bleiben wird.

Olaf Schulze ist Landtagsabgeordneter

Als Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtages befasst er sich vor allem mit Wirtschafts- und Energiethemen. Der gelernte Gas- und Wasserinstallateur wohnt in Geesthacht. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Erfahren Sie mehr...

Copyright © SPD-Kreisverband Herzogtum Lauenburg, SPD-Fraktion im Lauenburgischen Kreistag 2013-2018