Mit ihrem Antrag in der Sitzung des Haupt- und Innenausschusses des Kreises am gestrigen Abend in Sachen Neuausrichtung der Filialstruktur der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg schürt die CDU mit offensichtlicher Unterstützung von FDP, Linken und Bündnis 90/Die Grünen nicht erfüllbare Hoffnungen aller Beteiligten, insbesondere der anwesenden Bewohnerinnen und Bewohner des Augustinums Mölln.

Jens Meyer

Kein klares Votum, keine konkreten Änderungsvorschläge. Die CDU/FDP/Linke und Bündnis 90 drücken sich vor einem Votum und schieben die Verantwortung für die Neuausrichtung der Filialstruktur allein in den Verwaltungsrat der Kreissparkasse. „Meine Fraktion hat deshalb gebeten, die Stellungnahme erneut in den Fraktionen zu beraten, um die die durch die CDU-Fraktion aufgeworfenen Fragen mit dem Vorstand der KSK zu besprechen und um Antworten zu bitten.“ Das nunmehr CDU/FDP/Linke und Grüne diesem Ansinnen nicht entsprochen haben, ist politisch unfair, undemokratisch und widerspricht der politischen Verantwortung, durch Neuausrichtung der Filialstruktur die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg zukunftsfähig zu halten und vor allem ihre wirtschaftliche Existenz zu sichern. Nach Vorstellungen der BaFin und der europäischen Bankenaufsicht seien lediglich drei bis vier Filialen im ganzen Kreis notwendig! Mit der jetzt durch den Vorstand vorgelegten Filialstruktur wird die Positionierung unserer Kreissparkasse als führender Qualitätsanbieter gefestigt und zukünftig gesichert.

Es entspricht dem Selbstverständnis unserer Kreissparkasse, Beratungswünschen ihrer Kunden durch Terminsvereinbarungen auch unverzüglich nachzukommen. „Ich kann also nur den Bewohnerinnen und Bewohnern des Augustinums dringend empfehlen, die KSK quasi mit so vielen Termins- und Beratungswünschen zu bombardieren, dass auch die KSK dann zum Entschluß kommt, eine permanente Sprechstunde, so wie sie jetzt vom Heimbeirat gewünscht wird, im Hause vor Ort einzurichten.“

Während sich CDU/FDP/Linke und offensichtlich auf die Grünen davor scheuen, konkrete Anforderungen und Bitten an den Vorstand und den Verwaltungsrat zu formulieren, werde ich meine Fraktion ganz konkret vorschlagen, den Vorstand und Verwaltungsrat zu bitten, von einer Schließung der vorgesehenen Standorte Sterley und Kuddewörde abzusehen.

Gleichzeitig nehmen wir auch den Wunsch der Gemeinde Gülzow sehr ernst und schlagen hier vor, den vorhandenen Geldautomaten beizubehalten und das Nutzungsverhalten nach Ablauf von zwei Jahren zu evaluieren. Der Markttreff in Gülzow darf hier nicht weiter geschwächt werden.“ so der Fraktionsvorsitzende der SPD, Jens Meyer.

Jens Meyer ist Fraktionsvorsitzender im Kreistag

Dem Rechtsanwalt aus Lauenburg ist Haushaltspolitik mit Augenmaß ein besonderes Anliegen. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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