Dass die Verkehrsinfrastruktur jetzt weiter verbessert wird, daran hat nicht ein einzelner CDU-Abgeordneter, sondern haben viele mitgewirkt. Das Land wird für ausreichend personelle Ausstattung sorgen, um auch die Projekte  des Bundesverkehrswegeplanes umzusetzen. Der Kreis Herzogtum Lauenburg profitiert mehr als andere.

Die von der CDU geäußerte Besorgnis, die im Bundesverkehrswegeplan enthaltenen Projekte, auch im Kreis Herzogtum Lauenburg, seien durch mangelnde Planungskapazitäten in Schleswig Holstein gefährdet, ist nicht begründet.

Ganz im Gegenteil. Vor Übernahme der Leitung des Wirtschaftsministeriums durch Reinhard Meyer haben 4 CDU-Verkehrsminister die Planungskapazitäten vernachlässigt, zuletzt sogar unter Minister de Jager einen deutlichen Stellenabbau beschlossen. Meyer dagegen hat für substanzielle Verbesserungen gesorgt.

Die Vielzahl von Projekten, die der Plan für den Kreis Herzogtum Lauenburg enthält, ist zunächst einmal ohne Einschränkung zu begrüßen. Diesen Erfolg einem einzigen Abgeordneten zuzuschreiben, ist einfach albern. Daran haben über Jahre viele mitgewirkt, auch Initiativen vor Ort, das Verkehrsministerium, die jeweiligen Bürgermeister und auch die Medien.

Um den vom Bundestag noch zu beschließenden Bundesverkehrswegeplan umzusetzen, wird es von der Koalition, am Bedarf angepasst, einen zusätzlichen Stellenaufbau geben. Zum Zeit laufen intensive Anstrengungen, auch im Zusammenwirken mit den Hochschulen geeignetes Fachpersonal für eine Tätigkeit beim Land in diesem Bereich zu gewinnen. Statt vorauseilender Schuldzuweisungen sollte dieses Werben unterstützt werden: Fachingenieure wachsen nicht auf Bäumen, sie müssen ausgebildet und angeworben werden.

Im Übrigen kann angesichts des umfangreichen Sanierungsprogramms für Landesstraßen in den letzten  Jahren nicht ernsthaft an den besonderen Anstrengungen gezweifelt werden, die das Verkehrsministerium unternimmt.

Waren es unter der CDU-Regierung 2011 noch 13 Mio, investiert die Koalition 2016 47 Mio. Euro.

Von diesen Straßensanierungen profitiert der Kreis Herzogtum Lauenburg wie kein anderer in Schleswig-Holstein. Dies ist auch ein Verdienst der Abgeordneten des Kreises,  die die immer noch schwierige Lage der ehemaligen Grenzregion thematisiert haben.

Straßenbaustellen überall im Kreis nun schon seit 3 Jahren zeigen ganz praktisch, an wie vielen Stellen die Landesstraßen, die jahrelang  zurückstanden, jetzt auf Vordermann gebracht werden.

Peter Eichstädt ist Landtagsabgeordneter

Der Dipl.-Sozialpädagoge aus Groß Grönau möchte mehr Oberstufen im Kreisgebiet, um die Bildungschancen junger Menschen zu verbessern. Er ist bereits seit 14 Jahren Abgeordneter. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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