„Fracking ist kein wirklich wichtiges Thema für unseren Kreis“, das behauptet zumindest Frau Happach-Kasan in einem heutigen Leserbrief in den Lübecker Nachrichten . Diese Aussage irritiert sehr, denn landauf landab wird nicht nur in Schleswig-Holstein gegen Fracking in Parteien und Bürgerinitiativen vorgegangen. Mit der Gasfördermethode „Fracking“ wollen Unternehmen letzte Erdgasreserven ausbeuten.

Ein giftiger Chemie-Cocktail wird dabei in den Boden gepumpt, der das Gestein unter hohem Druck aufsprengt. Eine Technologie mit Risiken: Gift im Trinkwasser und Erdbeben können die Folgen sein. Anlass genug, diese Bestrebungen ernst zu nehmen und nicht zu verharmlosen. Selbst wenn im Moment nur seismografische Untersuchungen anberaumt sind, und noch keine Gefahr für unser Trinkwasser besteht, liegt es doch klar auf der Hand: keine Firma investiert Millionen in Vorbereitungen, wenn sie nicht eine ordentliche Rendite erwartet. Und selbst wenn früher 150 Chemikalien in einer Fracking – Flüssigkeit waren und heute nur noch 30, macht dieses die Situation nicht besser. Die SPD lehnt ein umweltgefährdendes Fracking ab und gibt allen Bürgerinnen und Bürgern des Kreises die Möglichkeit, ihr „Nein“ gegen Fracking auf einer Unterschriftenliste zu dokumentieren. Die Listen werden auf allen info-Ständen der SPD im Mai ausliegen.

Stellungnahme zum Leserbrief von Christel Happach-Kasan (FDP MdB), Lübecker Nachrichten vom 19.04.2013

Gitta Neemann-Güntner ist Kreistagsabgeordnete

Sie engagiert sich für Bildungs- und Frauenpolitik. Die Fremdsprachendozentin interessiert sich für die Kulturen anderer Länder. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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