Bei einem Austausch mit dem Gewässer- und Landschaftsverband (GLV) Herzogtum Lauenburg in Ratzeburg informierten sich Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion über die vielfältigen Aufgaben des Wasser- und Bodenverbandes mit Sitz in Ratzeburg.

Hierzu zählt etwa die Gewässerunterhaltung der nicht schiffbaren Gewässer im Kreis, aber auch der Hochwasserschutz in Lauenburg. Der GLV trägt die Verantwortung für ca. 4 km der Hochwasserschutzlinie an der Elbe. Das Verbandsgebiet, der 1989 gegründeten Körperschaft des öffentlichen Rechts, erstreckt sich über den Südosten Schleswig-Holsteins, den Kreis Herzogtum Lauenburg und im Bereich der der Gewässerentwicklungsverbände, deren Geschäftsführung der Verband übernimmt, auch über Teile der Kreise Stormarn, Ostholstein sowie die Hansestadt Lübeck.

„Wir danken der Geschäftsführerin Frau Taschner für den informativen Vortrag über die verschiedenen Arbeitsbereiche und den Austausch, insbesondere auch zur Renaturierung, etwa im Bereich der Steinau (2015/2016 bei Klein Pampau) oder der Bille (2017/2018 bei Hamfelde), bei der in Zusammenarbeit mit den betroffenen Flächeneigentümern und Landwirten beeindruckende Ergebnisse erzielt wurden“, so die SPD-Kreistagsabgeordnete Anika Habersaat.

Jürgen Holst, ebenso Mitglied des Ausschusses für Forsten, Energie, Umwelt- und Klimaschutz, ergänzt: „Gemeinsam mit dem Verbandsvorsteher Herrn Pagel und seinem 1. Stellvertreter Herrn Püst haben wir zudem intensiv über den Hochwasserschutz im Kreis gesprochen, etwa über die Instandsetzung des Schöpfwerksbetriebs an der Palmschleuse nach dem Elbehochwasser 2013.“

Der Hochwasserschutz der Altstadt von Lauenburg ist ebenfalls Aufgabe des Verbandes. Gemeinsam mit dem MELUND, dem Kreis, der Stadt Lauenburg und dem Landesbetrieb für Küstenschutz Nationalpark und Meeresschutz Schleswig Holstein wird dieser umgesetzt.

Frau Taschner unterstrich: „Wir sind im Klimawandel und wir müssen darauf einstellen, dass dieser auf lange Sicht gesehen sicherlich auch Auswirkungen auf die Gewässer und auf unsere Arbeit bei uns im Kreis haben wird. Für unsere Gewässer besteht ein so genanntes Verschlechterungsverbot und ein Verbesserungsgebot. Dem tragen die Gewässerunterhaltungsverbände Rechnung, indem diese Renaturierungsmaßnahmen der EU-Wasserrahmenrichtlinie durchführen. Den Gewässern gelten all unsere Bemühungen im Rahmen der umweltschonenden Gewässerunterhaltung und –entwicklung.“

Gitta Neemann-Güntner ist Kreistagsabgeordnete

Sie engagiert sich für Bildungs- und Frauenpolitik. Die Fremdsprachendozentin interessiert sich für die Kulturen anderer Länder. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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