Nachdem die NPD in der vergangenen Woche intensiv entlang der B5 plakatiert hatte entschlossen sich die Jusos Kreis Herzogtum Lauenburg zu einer ungewöhnlichen Aktion. Seit Samstag hängen in Lauenburg und Umgebung etwa 50 Storch Heinar Plakate.

„Wenn die Rechten aus Mecklenburg Vorpommern sich schon ins Herzogtum Lauenburg trauen, dann möchten wir sie natürlich mit altbekannten Gesichtern begrüßen. Also haben wir Storch Heinar zu einem Kurzbesuch ins Herzogtum eingeladen. Wir hatten mit dem auf unsere Initiative hin im Kreistag eingebrachten Antrag auf Anforderung des Verfassungsschutzberichts für unsere Region also Recht. Die Rechten verstärken seit längerem ihre Aktivitäten im Süden des Kreises. Wir leisten so unseren Beitrag im Kampf gegen Rechts.“, so Pressesprecher und Kreistagsabgeordneter Fabian Harbrecht.

„Storch Heinar ist eine Aktion des Mecklenburg Vorpommner Projekts „Endstation Rechts“. Wir in Schleswig-Holstein haben mittlerweile eine neue Anlaufstelle zum Thema „Gegen Rechts“. Die sog. „Regionalen Beratungsteams“ sind auf Initiative der SPD geführten Landesregierung eingeführt worden und werden auch vom Land finanziert. Wir haben bereits zur Europawahl mit dem für uns zuständigen Beratungsteam aus Lübeck zusammengearbeitet und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im Rahmen unseres Engagements gegen Rechts. Die Rechten sollen wissen, dass für sie im Herzogtum Lauenburg kein Platz ist“, ergänzt der Juso-Kreisvorsitzende Immo Braune.

Fabian Harbrecht ist Kreistagsabgeordneter

Der Juso studiert Jura. In seiner Freizeit verausgabt er sich bevorzugt beim Volleyball. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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