Bereits 2012 hat die Hansestadt Hamburg als erstes Bundesland eine Jugendberufsagentur eingerichtet, um jungen Menschen unter 25 in Ausbildung oder Beschäftigung zu vermitteln. Vorteil einer JBA ist es, dass lange Wege zu den einzelnen Beratungsstellen entfallen und Beratung und Hilfe aus einer Hand erfolgen.

Kooperationspartner der Jugendberufsagentur sind neben der Kreisverwaltung daher die Beruflichen Schulen,Schulamt, Jugendhilfe, Agentur für Arbeit, Jobcenter und ggf. weitere Akteure, mit dem Ziel. „Kein Kind soll verloren gehen“.

Zu den Angeboten und Aufgaben der Jugendberufsagentur zählen

  • An der Schnittstelle von Schule und Beruf erhalten junge Menschen Unterstützung, um schnell und sicher auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.
  • Alle schulpflichtigen Jugendlichen werden so lange aktiv angesprochen, bis sie eine Ausbildung bzw. Arbeit aufgenommen haben.
  • Beratung für Schülerinnen und Schüler der Sek II, die die Schule abbrechen.
  • Systematische, verbindliche und kontinuierliche Vernetzung der beteiligten Akteure.
  • Direkter Informationsaustausch und gemeinsames Fallmanagement sichern jungen Menschen ohne Umwege die Integration in Ausbildung und Arbeit.
  • Institutionen übergreifende Planung und Abstimmung der Maßnahmen zur Berufsvorbereitung, Ausbildung sowie Absicherung des Ausbildungserfolges.
  • Arbeitslosigkeit wird vermieden.
  • Doppelförderung und Förderlücken werden vermieden.
  • Die verbesserte berufliche Integration junger Menschen trägt zur Deckung des Fachkräftebedarfs bei.

Gitta Neemann-Güntner, sozial-und bildungspolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion: „Die Vorteile einer Jugendberufsagentur sprechen für sich und wirken der Beschäftigungslosigkeit von jungen Menschen entgegen. Wir werden in der kommenden Kreistagssitzung einen Antrag dazu einbringen. Dabei steht für uns auch im Vordergrund, ein Beratungsangebot im Südkreis vorzuhalten, denkbar wäre an der Außenstelle des BBZ.“

David Welsch, Kreistagsabgeordneter aus Nusse ergänzt: „Die Einrichtung einer Jugendberufsagentur wäre ein wichtiger Schritt für unseren Kreis. Es liegt in unser aller Interesse, Jugendliche besser zur fördern und Potentiale zu heben. Wir wünschen uns einen parteiübergreifenden Antrag. Das wäre ein starkes Signal.“

Gitta Neemann-Güntner ist Kreistagsabgeordnete

Sie engagiert sich für Bildungs- und Frauenpolitik. Die Fremdsprachendozentin interessiert sich für die Kulturen anderer Länder. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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David Welsch ist Kreistagsabgeordneter

Der 25-jährige Student aus Nusse hat seine Schwerpunkte in der Bildungs-, Kultur- und Umweltpolitik. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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