Die Stadt Geesthacht hat am 19. Februar 2016 den „Energiebericht 1999-2014“ vorgelegt. Dazu kommentiert die schleswig-holsteinische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie und Ansprechpartnerin für Erneuerbare Energien in der SPD-Bundestagsfraktion:

„Globaler Klimaschutz und nationale Energieziele werden vor Ort umgesetzt. Die Stadt Geesthacht geht mit einem guten Beispiel voran. In den vergangenen 15 Jahren wurden wichtige Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende realisiert. Der vorliegende Energiebericht zeigt auf, wie vielfältig die Möglichkeiten auf kommunaler Ebene sind, sich aktiv für eine umweltgerechte Energieversorgung einzubringen.“

Durch Sanierungsmaßnahmen, wie den Einbau effizienter Beleuchtung oder die Umsetzung von Dämmmaßnahmen, konnte eine Einsparung beim Wärmeverbrauch bei städtischen Liegenschaften von 47,3 Prozent erreicht werden. Das spart der Kommune jährlich Energiekosten in Höhe von 455.000 EUR. Außerdem ist die Stadt Geesthacht zum Energieerzeuger geworden und versorgt sich zu 25 Prozent selbst mit sauberem Strom aus einem Blockheizkraftwerk (BHKW) und einer PV-Anlage.

Scheer: „Mit diesen Maßnahmen zeigt die Stadt Geesthacht, wie wichtig Kommunen als Treiber der Energiewende sind. Sie schaffen damit auch ein Bewusstsein für die Energiewende vor Ort und den Beitrag, den jeder einzelne leisten kann. Mit dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) oder dem Marktanreizprogramm (MAP) wurden dafür auf Bundesebene wichtige Förderprogramme geschaffen. Ich setze mich dafür ein, dass wir die Rahmenbedingungen gezielt weiterentwickeln, um das wichtige kommunale Engagement für den Klimaschutz zu stärken.“

Werner Flindt (SPD), Mitglied im Energie-Ausschuss der Stadt Geesthacht: „Der Energiebericht zeigt: Geesthacht ist auf dem richtigen Weg. Mit den Maßnahmen haben wir einen doppelten Nutzen. Denn die erzielte Energieeinsparung ist ein Gewinn für den Geldbeutel und für das Klima. Diesen Weg wollen wir gemeinsam weiter fortsetzen. Die Investition zur Minderung des Energieverbrauchs ist auch eine Investition in die Zukunft. Für die Zukunft interessiert uns: Wie steht Geesthacht im Vergleich zu anderen Kommunen da? Gibt es eine vergleichbare Stadt, die beim Energieverbrauch auf A++ kommt und wir nur auf zum Beispiel B? Wenn wir dies wüssten, könnten wir schneller von Vorreitern lernen und mit einem guten Ergebnis sogar Werbung machen. Leider fehlt dafür bisher ein geeignetes Instrument.“

Energiebericht der Stadt Geesthacht: http://www.geesthacht.de/media/custom/25_1509_1.PDF?1455264948 <http://www.geesthacht.de/media/custom/25_1509_1.PDF?1455264948>

Dr. Nina Scheer ist Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete

Ihr Schwerpunkt ist die Energiepolitik. Nina Scheer ist vielseitig: Juristin, Politikwissenschaftlerin und Musikerin. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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