In den Gasthof Basedau nach Lütau hatte Hans-Peter Iversen aus Lauenburg, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft 60plus im Kreis Herzogtum Lauenburg, eingeladen - und 40 interessierte Gäste kamen. Sie erlebten bei einer adventlichen Kaffeetafel einen Jahresrückblick von Hans-Peter Iversen und einen Bericht aus der Landespolitik vom Reinbeker Landtagsabgeordneten Martin Habersaat, zu dessen Wahlkreis auch Wentorf bei Hamburg gehört. Außerdem gab es eine Weihnachtsgeschichte von der Geesthachter Landtagskandidatin Kathrin Wagner-Bockey sowie hoch- und plattdeutsche Lieder und Gedichte von Peter Paulsen.

Martin Habersaat lieferte einen kurzweiligen Schnelldurchlauf durch viele aktuelle Themen der  Landespolitik. Die jüngst vorgelegten Pläne zur Windkraftnutzung und die Mitwirkungsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger in Schleswig-Holstein kamen ebenso zur Sprache wie das von der Landesregierung eingeführte Kita-Geld, das Infrastrukturprogramm „Impuls 2030“ und die verbesserte Personalausstattung der Schulen im Land. „Was CDU und FDP am meisten ärgert, scheint mir zu sein, dass in drei von fünf Jahren unserer Regierung im Haushalt ein Plus erwirtschaftet wurde und das platte Vorurteil, Sozialdemokraten und Grüne könnten nicht mit Geld umgehen, schlicht wiederlegt wurde“, befand der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion augenzwinkernd. Habersaat sparte allerdings Handlungsnotwendigkeiten der kommenden Jahre nicht aus - beim Landespersonal und bei der Integration der in Schleswig-Holstein angekommenen Flüchtlinge bleibe noch eine Menge zu tun. Gerade in der Flüchtlings- und in der Energiepolitik sei Schleswig-Holstein allerdings ein bundesweites Vorbild. „Torsten Albig und seine Regierung haben Haltung bewiesen. Das ist in der heutigen Zeit eine Menge wert“, so Habersaat.

Kathrin Wagner-Bockey, Polizeibeamtin in Hamburg und als Nachfolgerin von Olaf Schulze Landtagskandidatin im Kreis Herzogtum Lauenburg-Süd, erläuterte die Fortschritte Schleswig-Holsteins bei der Ausstattung der Polizei mit Sachmitteln und Stellen. Anschließend leitete sie in den „adventlichen“ Teil über - sie hatte eine Geschichte über Herrn und Frau Schmidt mitgebracht, die einmal versuchten, sich nicht von der Weihnachtsstimmung anstecken zu lassen. Anschließend übernahm Peter Paulsen das Unterhaltungsprogramm und trug humorvolle und nachdenkliche Gedichte und Lieder vor.

Für das kommende Jahr hat haben Iversen und sein Vorstandsteam sich unter anderem die Themen Rente, Pflege und öffentliche Sicherheit vorgenommen.

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