SPD stellt Kandidaten, Kandidatinnen Kreistagswahl auf und beschließt ihr Programm zur Kreistagswahl

Für die schleswig-holsteinische Kommunalwahl am 6. Mai geht die SPD des Kreises Herzogtum Lauenburg mit insgesamt 31 durch die Ortsvereine nominierten DirektkandidatInnen der 23 Wahlkreise sowie weiteren Kandidaten und Kandidatinnen an den Start. Alle DirektkandidatInnen wurden am vergangenen Samstag in der Waldhalle Büchen ohne Gegenkandidaturen und mit breiter Zustimmung gewählt.

Direkt- und ListenkandidatInnen, rechts Kreisvorsitzende Dr. Nina Scheer, Fotograf: Kai Treffan

Anschließend erläuterte die SPD-Kreisvorsitzende Dr. Nina Scheer den Listenvorschlag des Kreisvorstandes: „Sowohl die in unserer Partei geltende Frauenquote von mindestens 40 Prozent als auch eine ausgewogene Durchmischung von Erfahrung, bisherigen Aufgaben und politischen Leistungen und neuen Akteuren sowie von allen Altersgruppen und auch eine gute Repräsentanz sowohl städtischer als auch ländlicher Räume sind dabei maßgeblich. Ich freue mich, dass es gelungen ist, unter jeden fünf Listenplätzen mindestens einen Kandidaten oder eine Kandidatin unter 35 Jahren, also von den Jusos vorzuschlagen, begonnen mit David Welsch auf Platz 5, gefolgt von Fabian Harbrecht auf Platz 9 und Anika Habersaat auf Platz 12.“ Scheer brachte ihr Bedauern zum Ausdruck, dass die weiteren vier Jusos, alle erstmalig Direktkandidaten, noch während der Versammlung kurzfristig auf eine Listenkandidatur verzichtet hatten, darunter der Juso-Kreisvorsitzende Calvin Fromm. Auch weitere Delegierte äußerten mit Blick auf die Ausgewogenheit ihr Unverständnis für diesen Rückzug. Den Ortsvereinen werde so eine angemessene Repräsentanz durch ihre Kandidaten erschwert. Der Listenvorschlag fand insgesamt und ohne Gegenkandidaturen die breite Zustimmung der Delegierten.

Als Spitzenkandidat wurde erneut der Lauenburger Jens Meyer, jetziger Fraktionsvorsitzender, gewählt, der mit der amtierenden stellvertretenden Kreistagspräsidentin Gitta Neemann-Güntner auf Platz zwei ein Spitzenduo bildet. Es folgt Ralf Petersen, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.

Als Programmkommissionsvorsitzender stellte Jens Meyer das Wahlprogramm vor, das nach eingehender Beratung um die vorliegenden Änderungsanträge der Jusos einstimmig beschlossen wurde. Ihnen wurde für die konstruktiven Vorschläge gedankt, wenngleich nicht alle Änderungen übernommen wurden.

Nach der Programmberatung ging Nina Scheer als Bundestagsabgeordnete auf die für den Folgetag anstehende Entscheidung über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit CDU/CSU ein und berichtete über die Meinungslage der SPD-Bundestagsfraktion sowie von Mitgliederabenden. Ihre Ankündigung und ausführliche Erläuterung mit Nein zu stimmen fand großen Beifall.

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