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Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer:

„Seit über 100 Jahren feiern wir am 8. März den Internationalen Frauentag. Auch wenn in dieser Zeit wegweisende Rechte für Frauen erstritten wurden, bleibt weiterhin viel zu tun. Denn Gleichberechtigung meint stets auch Chancengleichheit.

Bis heute sind Frauen aber beispielweise in unseren Parlamenten unterrepräsentiert. Dabei müssten sie entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil vertreten sein – zur Hälfte! Die SPD-Bundestagsfraktion fordert daher im Zusammenhang mit der anstehenden Wahlrechtsreform, dass künftig nur noch solche Parteien zur Wahl zugelassen werden, deren Landeslisten paritätisch besetzt sind.

Auch mit Blick auf den Arbeitsmarkt wird deutlich: Frauen sind in Führungspositionen unterrepräsentiert. Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit und in niedrig entlohnten Berufen – im Schnitt verdienen Frauen 21 Prozent weniger als Männer. Zudem sind es oftmals Frauen, die unbezahlte Care-Arbeit leisten, etwa bei der Betreuung von Kindern oder der Pflege von Angehörigen.

Zur Chancengleichheit von Frauen zählt auch die bessere Vereinbarkeit von Familienarbeit und Beruf beispielsweise durch die Einführung flächendeckender Ganztagsangebote für Grundschulkinder, die Aufwertung sozialer Berufe und die Weiterentwicklung des Entgelttransparenzgesetzes.“

Dr. Nina Scheer ist Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete

Ihr Schwerpunkt ist die Energiepolitik. Nina Scheer ist vielseitig: Juristin, Politikwissenschaftlerin und Musikerin. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Mehr über Nina Scheer

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