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Anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer: „Mit den Worten ‚Den Frauen, die als Arbeiterinnen, Mütter und Gemeindebürgerinnen ihre volle Pflicht erfüllen, die im Staat wie in der Gemeinde ihre Steuern entrichten müssen, hat Voreingenommenheit und reaktionäre Gesinnung das volle Staatsbürgerrecht bis jetzt verweigert.

Dieses natürliche Menschenrecht zu erkämpfen, muss der unerschütterliche, feste Wille jeder Frau, jeder Arbeiterin sein. Hier darf es kein Ruhen kein Rasten geben’ wurde für Sonntag, den 8. März 1914 zur Teilnahme an öffentlichen Frauen-Versammlungen aufgerufen um das Frauenwahlrecht einzufordern. Trotz dieses erdrückend klar formulierten Menschenrechts sollte es noch fünf Jahre dauern, bis Frauen in Deutschland das Wahlrecht erhielten. Offenkundig gab es kein Ruhen und Rasten, sondern unerschütterlichen, festen Willen. In diesem Sinne sei am 8. März erneut und immer wieder mit großem Respekt und voller Anerkennung an alle Frauen erinnert, die eben dieses heute für uns so selbstverständliche Recht erstritten haben. Zugleich gilt es im Alltag den gleichen festen Willen aufzubringen, auf Einschüchterung und Unterdrückung angelegte Frauenbilder abzuwehren sowie Parität in Parlamenten zu erlangen – auf allen Ebenen.“

Dr. Nina Scheer ist Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete

Ihr Schwerpunkt ist die Energiepolitik. Nina Scheer ist vielseitig: Juristin, Politikwissenschaftlerin und Musikerin. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Mehr über Nina Scheer

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