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Integration & Inklusion

Der von der Stadt Mölln und dem Kreis Herzogtum Lauenburg gemeinsam geplante inklusive Campus am Standort Tanneck ist mit dem Beschluss im Schul-/Jugend-/Sport- und Sozial-Ausschuss der Stadt Mölln vom 6. Juli nun offiziell gescheitert. Die SPD Herzogtum Lauenburg und die SPD Mölln bedauern diese Entscheidung sehr, da dies ein Leuchtturmprojekt sowohl für die Stadt Mölln als auch für den Kreis Herzogtum Lauenburg gewesen wäre.

Im Sozial-, Bildungs- und Kulturausschuss des Kreises haben am Donnerstag CDU, AfD und FDP gegen das geplante inklusive Campus-Projekt gestimmt und dieses damit scheitern lassen. Mit völligem Unverständnis reagiert darauf die Kreistagsfraktion der SPD.

Im Rahmen des Etats der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration fördert die Bundesregierung in 2020 und 2021 Maßnahmen zur Unterstützung von Flüchtlingsprojekten. Von den Fördermaßnahmen profitieren unter anderem auch das Diakonische Werk Herzogtum Lauenburg in Ratzeburg und das Rote Kreuz am Standort Schwarzenbek.

Mit Artikel 13 des Bundeswahlgesetzes werden vollbetreute Bürgerinnen und Bürger von Bundestags- und Europawahlen ausgeschlossen. Der heutige Beschluss des Bundestages ebnet nun den Weg hin zu einem inklusiven Wahlrecht.

„Nicht behindert zu sein ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann.“  Dieses Zitat des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker hängt im Eingangsbereich des Wohnzentrums Hansa. Seit 1999 gibt es das Zuhause für 48 geistig- und körperbehinderte Menschen in Wentorf. Im Rahmen einer Tour durch den Wahlkreis statteten jetzt der örtliche Landtagsabgeordnete Martin Habersaat, der SPD-Fraktionsvorsitzende Ralf Stegner und Vertreter der SPD Wentorf der Einrichtung, ihren Bewohnerinnen und Bewohnern sowie der Leiterin Birgit Poburski einen Besuch ab.

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