f

Natur & Umwelt

Die Landtagsabgeordnete Kathrin Wagner-Bockey und die SPD Börnsen haben zum Thementag Artenvielfalt eingeladen. Zu Gast war ihre Landtagskollegin Sandra Redmann, umweltpolitische Sprecherin der SPD und Vorsitzende der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, sowie zahlreiche Interessierte. Der Tag begann mit einem Besuch in Kollow bei der Rindergilde Geesthacht. Uwe Kiesewein, Gründer und Vorsitzender des Vereins, führte die Gruppe über das gut 50 Hektar große Gelände. Auf den Flächen weiden ganzjährig Deutsch-Angus-Rinder. Im Mittelpunkt steht die Fleischerzeugung auf der Basis von artgerechter Haltung.

Aus Anlass des aktuellen IPPC-Sonderberichts über Klimawandel und Landsysteme erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer:

„Der IPPC-Sonderbericht unterstreicht den immensen Einfluss einer fehlgesteuerten Landwirtschaft auf das Weltklima. Die heute gegebenen systemischen Anreize für Gewinne durch Masse müssen dringend beendet werden. Sowohl über Freihandelsabkommen als auch Agrarsubventionen wird heute Masse zu niedrigem Preis belohnt. Das muss sich ändern.

Zur aktuellen Diskussion um eine grundgesetzliche Verankerung des Klimaschutzes erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer:

„Es ist zynisch, wenn nun gerade aus den Reihen von CDU/CSU die Forderung nach einer Verankerung des Klimaschutzes im Grundgesetz laut wird, wenn doch durch sie jedwede klimaschützende Maßnahme ausgebremst wird – allem voran, der Ausbau Erneuerbarer Energien.

Nach der Sommerpause wird Wentorf zwei wichtige Schritte auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit gehen: Nachdem der Planungs- und Umweltausschuss kürzlich dem Hauptausschuss empfohlen hat, eine Personalstelle im Bereich Klimaschutz im Stellenplan 2019 über einen Nachtragshaushalt 2019 aufzunehmen, kann die Arbeit an einem Klimaschutzkonzept für die Gemeinde alsbald aufgenommen werden.

In Bezugnahme auf die jüngsten Verabredungen des Klimakabinetts begrüßt die SPD-Bundestagsabgeordnete, Umwelt- und Energiepolitikerin Dr. Nina Scheer ein Voranschreiten von Maßnahmen für eine CO2-Bepreisung. Es müsse dabei aber nicht nur um CO2, sondern auch um weitere Schadstoffe gehen, etwa um auch Atomenergie nicht zu begünstigen. Der Zeitplan zum Klimaschutzgesetz könne so aber nicht bestehen bleiben.

Copyright © SPD-Kreisverband Herzogtum Lauenburg, SPD-Fraktion im Lauenburgischen Kreistag 2013-2019